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Energie- und Umweltagentur des Landes Niederösterreich
Energieberatung Niederösterreich

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Die Energieberatung NÖ

Sie möchten Ihre Heizung oder die Fenster tauschen, eine Photovoltaik-Anlage errichten oder Ihr Haus sanieren? Die Energieberatung NÖ bietet firmenunabhängige Informationen, kostenlose Telefonberatungen und Online-Erhebungsformulare. 

Gehen geht uns alle an!

Der Weg zu Arbeit, Schule, Kindergarten, Bäckerei oder Trafik ist oft auch ohne Auto möglich. Täglich kurze Wege zu Fuß zurückzulegen, ist eine kostengünstige Möglichkeit, gesünder zu leben.

Arbeiten von zuhause oder im Dorfzentrum

Die nachhaltigste Mobilität ist der Weg, der gar nicht zurückgelegt wird. Am Wohnort zu arbeiten, spart nicht nur Energie und CO2 ein, sondern bringt auch Zeitersparnis, Familienfreundlichkeit und eine höhere Lebensqualität. Doch zuhause ist nicht für jeden der geeignete Ort zum arbeiten. Daher geben wir praktische Tipps fürs Homeoffice und zeigen, was die Zukunft hier noch bringen wird. 

Begegnungszonen

Die Begegnungszone oder Shared Space liegt seit rund 10 Jahren sehr im Trend. Der Straßenraum wird unter allen VerkehrsteilnehmerInnen gleichermaßen geteilt. Der motorisierte Verkehr muss dabei in der Geschwindigkeit gedrosselt werden, um das Prinzip der Solidarität zu ermöglichen. Solche verkehrsberuhigten Zonen steigern also die Lebensqualität.

Wegevermeidung und Klimaschutz

Der Sektor Verkehr ist das Sorgenkind Nummer 1 beim Klimaschutz. Er ist für mehr als ein Viertel der Treibhausgas-Emissionen in Niederösterreich verantwortlich, Tendenz stark steigend. Dabei ist zu beobachten, dass die zurückgelegten Wege immer länger werden und die Abhängigkeit vom eigenen PKW in ländlichen Gebieten problematisch ist. Die Wohnsituation beeinflusst dabei entscheidend sowohl die Wahl des Verkehrsmittels als auch die zurückgelegten Distanzen.

Sektorkopplung - erneuerbarer Strom ersetzt fossile Energie

Die Sektorkopplung vernetzt die Bereiche Elektrizität, Wärme/Kälte, Verkehr und Industrie. Durch sie kann erneuerbarer Strom in allen Bereichen unseres Lebens eingesetzt werden. Die Sektorkopplung ist Voraussetzung für Klimaschutz und Energiewende.

So schützen Sie sich vor Radon

Radon bildet den größten Teil der alltäglichen Strahlenbelastung und ist nach dem Rauchen die zweithäufigste Ursache für Lungenkrebs. Daher ist es sinnvoll, in den eigenen vier Wänden die Gesundheit der Bewohnerinnen und Bewohner zu schützen. Radonbelastung verringert sich kurzfristig durch regelmäßiges Lüften und dauerhaft mit einfachen baulichen Maßnahmen.

Energieverbräuche erfassen und gezielt senken

Energieaufzeichnungen sind die wichtigste Voraussetzung fürs Energiesparen. Es gibt viele Hilfsmittel zum Aufzeichnen, die bequemste und umfassendste Lösung ist eine automatisierte Erfassung mittels Sensoren.

Lüften mit Komfort

Komfortlüftungen (Wohnraumlüftungen) versorgen uns ständig mit frischer Luft und führen gleichzeitig Schadstoffe, Gerüche und überschüssige Feuchtigkeit nach außen ab. Das geschieht bei jeder Witterung und ohne lästiges Fenster öffnen. Durch die eingebaute Wärmerückgewinnung sind sie auch ein wichtiger Baustein für energieeffizientes Bauen und Sanieren.

Wie funktioniert ein Monovalenter oder Bivalenter Betrieb einer Wärmepumpe?

Monovalenter Betrieb Betriebsart, bei der die Wärmepumpe so ausgelegt ist, dass sie allein den gesamten Wärmebedarf der Heizungsanlage deckt. Bivalenter Betrieb Bivalent-alternativer Betrieb: Betriebsart, bei der ein zweiter Wärmeerzeuger für die Deckung des gesamten Wärmebedarfs der Heizungsanlage sorgt, sobald die Außentemperatur unter den Bivalenzpunkt absinkt.   Bivalent-paralleler Betrieb: Betriebsart, bei der ein zweiter Wärmeerzeuger für die Deckung des verbleibenden Wärmebedarfs der Heizungsanlage sorgt, der nicht von der Wärmepumpe gedeckt werden kann, wenn die Außentemperatur unter den Bivalenzpunkt absinkt. Das trifft auch zu, wenn bei einer Luft-Wasser- oder Luft-Luft-Wärmepumpe eine integrierte elektrische Zusatzheizung als zweiter Wärmeerzeuger für die Deckung des verbleibenden Wärmebedarfs der Heizungsanlage sorgt, der nicht von der Wärmepumpe gedeckt werden kann, wenn die Außentemperatur unter den Bivalenzpunkt absinkt. Bivalenzpunkt Ist die tiefste Norm-Außenlufttemperatur, bei der die Wärmepumpen-Ausgangsleistung und der Wärmebedarf (die Heizlast) des Gebäudes gleich sind.

Holz- oder Massivbau? Eine Entscheidungshilfe

Eine der ersten Fragen am Weg zum Traumhaus betrifft die Bauweise und die dabei verwendeten Baustoffe. Ob Ziegel, Beton oder Holz eingesetzt wird, entscheiden die technischen Voraussetzungen und die individuellen Vorlieben und Vorstellungen. Hier finden Sie eine Übersicht der Vor- und Nachteile als Entscheidungshilfe.

Energie in Niederösterreich

Niederösterreich will beim Einsatz erneuerbarer Energien Vorzeigeregion in Europa werden. Informieren Sie sich auf dieser Website über die Bausteine für eine erfolgreiche Energiewende, erfahren Sie welchen Nutzen wir alle daraus ziehen können und verfolgen Sie die NÖ Stromerzeugung live.

Wer ist die Energieberatung NÖ?

Die Energieberatung NÖ ist eine Initiative der Energie- und Umweltagentur des Landes NÖ. Die Expertinnen und Experten stehen den NiederösterreicherInnen beratend zur Seite – in verschiedenen Formaten und über diverse Kanäle. Sie beraten firmenunabhängig und produktneutral zu den Themen Heizungstausch, Sanierung, Photovoltaik, Elektromobilität, Energie sparen und vielem mehr.

Neubau

Sie planen Ihr energieeffizientes Traumhaus? Hier finden Sie alles Wissenswerte von der Grundstückswahl über Planung, Kosten, Finanzierung bis zur Förderung.

Teilsanierung

Sie wollen Ihre Fenster tauschen oder planen eine Wärmedämmung Ihres Hauses? Hier finden Sie wichtige Informationen für die Teilsanierung Ihres Gebäudes.

FAQ

Sie haben Fragen? Hier finden Sie Antworten auf die am häufigsten gestellten Fragen an die Energieberatung NÖ.

Ich bin WohnungseigentümerIn – Darf eine PV-Anlage am Dach des Gebäudes installiert werden?

Wird eine PV-Anlage am Dach des Gebäudes errichtet, ist die Zustimmung der Mehrheit der WohnungseigentümerInnen erforderlich. Diese besteht laut WEG 2002 (in konsolidierter Fassung), wenn: die Mehrheit aller Miteigentumsanteile (über 50 %) oder die Mehrheit von zwei Dritteln der abgegebenen Stimmen, wenn diese zumindest ein Drittel aller Miteigentumsanteile erreichen, dem Vorhaben zugestimmt haben. Für EigentümerInnen von Reihenhäusern oder als Einzelgebäude errichteten Wohnungseigentumsobjekten gilt weiters folgendes: Soll eine PV-Anlage errichtet werden, sind die übrigen WohnungseigentümerInnen schriftlich zu verständigen. Das geplante Vorhaben muss klar und verständlich beschrieben werden. Widerspricht ein/e WohnungseigentümerIn nicht innerhalb von zwei Monaten nach Verständigung, kann das als Zustimmung gewertet werden.  Weitere Details können Sie dem Wohnungseigentumsgesetzes entnehmen.

Wer plant/verkauft/montiert mir die PV-Anlage?

Wir empfehlen, dass immer entsprechend qualifiziertes Fachpersonal jeden dieser Schritt übernehmen sollte: Planung: FachberaterIn, Verkauf: Produzent (PV-Module + Wechselrichter), Montage: Fachpersonal und/oder ElektrikerIn.

Welche Dimensionen brauche ich für meinen Verbrauch? Bei PV-Anlage und Pufferspeicher?

Es kommt darauf an wie hoch der Autarkiegrad sein soll. Es gibt keine Vorschriften zur Größe der Dimensionierung einer PV-Anlage in Niederösterreich. Bilanziell gesehen, ist es für PV-Anlagen möglich je kWp ungefähr 1.000 kWh/a bereitzustellen, dies schwankt zum Beispiel auf Grund des angewendeten Neigungswinkels und der Ausrichtung.  Der „Pufferspeicher“ (Akkumulator (Richtwert 1 kWh/1 kWp) oder Warmwasserspeicher (Richtwert 100 Liter/Person beziehungsweise mindestens 200 Liter)) kann individuell ausgelegt werden und sollte bezugnehmen auf Ihren Verbrauch (Strom und/oder Heizen und Warmwasser) und die finanziellen Mittel ausgelegt werden.

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Hinweis: Sie interagieren mit einer künstlichen Intelligenz. Die Auskünfte dienen der orientierenden Energieberatung (z. B. zu Heizung, Dämmung, Förderungen) und ersetzen keine individuelle Fach- oder Rechtsberatung. Angaben zu Förderungen, Preisen und gesetzlichen Vorgaben können sich ändern; maßgeblich sind die aktuellen Bedingungen der jeweiligen Stellen.

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