Energie- und Umweltagentur des Landes Niederösterreich
Energieberatung Niederösterreich

Raus aus dem Öl, rein in die Energiewende

Heizen mit Öl ist klimaschädlich und auf lange Sicht sehr teuer. Ein Heizungstausch ist eine gute Lösung. Attraktive Förderungen von Bund und Land NÖ unterstützen bei diesem Schritt Richtung Energiewende.

Sujet zur Kampagne "Raus aus dem Öl)

Fossile Heizsysteme gegen klimafreundliche zu tauschen, ist ein unerlässlicher Schritt im Klimaschutz. Im Neubau sind Ölheizungen in Niederösterreich bereits verboten. In den nächsten Jahren soll der Ausstieg auch im Altbestand Zug um Zug erfolgen. Hohe Förderungen erleichtern den Umstieg von Öl- und Gasheizungen auf Nah- oder Fernwärme, Pelletsheizung oder Wärmepumpe.

Bis zu 10.500 Euro beim Heizungstausch

Mit Bundes- und Landesförderungen warten insgesamt bis zu 10.500 Euro auf Umstiegswillige. In der Regel ist damit rund die Hälfte der Investitionskosten für die neue Heizung gedeckt. So finanziert sich der Umstieg über die Energieeinsparung durch die bessere Heiztechnik und günstigeren Brennstoff wie von selbst. Denn Ölheizungen sind im Betrieb über die Jahre gesehen die teuerste Heizform.

Um die „Raus aus Öl und Gas“-Förderung beantragen zu können, erhalten Sie zeitnah die unabhängige Heizungs-Empfehlung der Energieberatung NÖ und das für die Landes- und Bundesförderung verpflichtende Beratungsprotokoll unter Ihr Weg zur neuen Heizung.

Bis zu 100 % Förderung für einkommensschwache Haushalte

Um die Klimaneutralität 2040 zu schaffen, muss man die Heizungsumstellung allen ermöglichen. Um einkommensschwache Haushalte dabei zu unterstützen, sich an der Energiewende zu beteiligen, gibt es für diese im Rahmen von "Sauber Heizen für Alle" Förderungen bis zu 100 % für den Umstieg auf ein klimafreundliches Heizsystem.

Was wird gefördert?

Gefördert werden alle umweltrelevanten Kosten für die Anlage sowie deren Planung und Montage. Voraussetzung ist, dass das Heizsystem von einer befugten Fachkraft installiert wird. Weiters gilt es zu beachten, dass nur Leistungen gefördert werden, die ab dem Datum der Genehmigung des Förderantrags erbracht wurden. Arbeiten, die bereits davor begonnen oder durchgeführt wurden, können nicht berücksichtigt werden.

Wer kann die Förderung beantragen?

Antragsberechtigt sind alle natürlichen Personen, die

  • EigentümerIn eines Ein-, Zweifamilien- oder Reihenhauses sind,
  • am Projektstandort hauptgemeldet sind und
  • deren Monatsnettoeinkommen bzw. das des besagten Haushaltes eine gewisse Summe nicht übersteigt. Auf den Seiten 1 und 2 auf diesem Informationsblatt finden Sie die genauen Kriterien zum maximalen Monats­nettoein­kommen nachlesen.

Mit der Energieberatung NÖ Schritt für Schritt zum sauberen Heizen

  1. Registrierung
    Zu Beginn ist eine Registrierung bei der KPC notwendig, die Wohnbauförderung NÖ überprüft die angegeben Daten. Nach positiver Durchsicht informiert Sie die Servicestelle der Energieberatung NÖ automatisch über die erfolgreiche Registrierung und die weiteren Schritte.
  2. Energieberatung
    Nach erfolgreicher Registrierung muss eine umfassende Energieberatung am Standort durchgeführt werden. Dabei wird das passende klimafreundliche Heizsystem ermittelt. Dieses muss für die Förderung verbindlich realisiert werden.
  3. Angebotseinholung
    Steht das zukünftige Heizsystem fest, ist es an der Zeit, Angebote der entsprechenden Fachbetriebe einzuholen. Die Energieberatung NÖ unterstützt Sie dabei und überprüft die Ergebnisse.
  4. Förderantrag
    Sobald alle Angebote eingeholt sind, die Projektplanung abgeschlossen und der ausführende Fachbetrieb ausgewählt ist, wird der Förderungsantrag an die KPC übermittelt.
  5. Projektumsetzung und Förderung
    Wurde die Förderung für das Projekt genehmigt, muss dieses innerhalb der nächsten sechs Monate realisiert werden. Nach erfolgreicher Projektumsetzung unterstützt die Energieberatung NÖ abschließend bei der Einreichung der Endabrechnung und die Auszahlung der Förderung erfolgt.

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