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Förderungen für Heizung und thermische Solaranlagen

Heizen mit fossilen Brennstoffen hat einen erheblichen Anteil an den ausgestoßenen Treibhausgasen eines Haushalts. Der Umstieg auf klimafreundliche Heizsysteme hilft, die Umwelt zu schützen und Geld zu sparen. Informieren Sie sich hier über die aktuellen Fördermöglichkeiten.

Holzheizung

Bundesförderung: SONDERAKTION: Kesseltausch Neuauflage 2026 (gültig bis 31.12.2026)

Wichtiger Hinweis: Registrierungen können ab 02.11.2026 bis 31.12.2026 durchgeführt werden (so lange Budgetmittel zur Verfügung stehen). Die Antragstellung (= Endabrechnung) muss innerhalb von 9 Monaten nach der Registrierung erfolgen. Gefördert werden Lieferungen und Leistungen, die ab 07.10.2026 erbracht wurden.

Allgemeines in Kürze

Im Rahmen einer Neuauflage wird der Austausch fossiler Heizungssysteme durch klimafreundliche Alternativen mit einem vereinfachten Verfahren gefördert. Das Besondere: Die Förderung erfolgt in zwei Schritten mit Registrierung und anschließender Antragstellung.

Die wichtigsten Eckdaten

  • Registrierung ab 02.11.2026 möglich
  • Registrierung bis 31.12.2026 (nur solange Budgetmittel vorhanden sind)
  • Gefördert werden Lieferungen und Leistungen ab 07.10.2026
  • einmaliger, nicht rückzahlbarer Investitionskostenzuschuss in Form einer Pauschale
  • keine Einkommensprüfung
  • kein Hauptwohnsitz am Standort des Heizungstausches erforderlich
  • kein Mindestalter der fossilen Bestandsheizung
  • Endabrechnung spätestens 9 Monate nach Registrierung

Was wird gefördert?

Gefördert wird der Austausch einer fossilen Heizung (Öl, Gas, Kohle/Koks-Allesbrenner, Elektrospeicherofen) durch ein neues klimafreundliches Zentralheizungssystem:

  • Nah-/Fernwärme (klimafreundlich oder hocheffizient)
  • Holzzentralheizung (Hackgut, Stückholz, Pellets)
  • Wärmepumpe (Luft-Wasser, Sole-Wasser, Wasser-Wasser)

Der Anschluss an Nah-/Fernwärmenetze hat Vorrang. Holzheizungen und Wärmepumpen werden nur gefördert, wenn keine Anschlussmöglichkeit an ein Fern-/Nahwärmenetz vorhanden ist oder der Anschluss aus technischen Gründen nicht möglich oder aus wirtschaftlichen Gründen nicht zumutbar ist (Investitionskosten für das Alternativsystem mind. 25 % unter den Kosten des Nah-/Fernwärmeanschlusses).

Wer kann einreichen?

Antragsberechtigt sind ausschließlich Privatpersonen:

  • (Mit-)Eigentümerinnen und (Mit-)Eigentümer
  • Bauberechtigte
  • Mieterinnen und Mieter eines Ein-/Zweifamilienhauses oder Reihenhauses im Inland

Pro Standort kann nur ein Förderungsantrag gestellt werden.

Technische Anforderungen

Klimafreundlicher oder hocheffizienter Nah-/Fernwärmeanschluss

  • Klimafreundlich: zumindest 50 % der Energie aus erneuerbaren Quellen bzw. 75 % der Wärme aus Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen oder 50 % einer Kombination
  • Hocheffizient: zumindest 90 % der Energie aus erneuerbaren Quellen, aus hocheffizienten Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen, sonstiger Abwärme oder einer Kombination

Holzzentralheizungsgerät (Hackgut, Stückholz, Pellets)

  • Einhaltung der Emissionsgrenzwerte der Umweltzeichenrichtlinie UZ37 (2025) im Volllastbetrieb
  • Kesselwirkungsgrad mindestens 85%
  • bei Ein-/Zweifamilienhäusern sind nur Kessel < 100 kW förderungsfähig
  • bei Holzheizungen, die ausschließlich die Emissionsgrenzwerte der UZ37 (2021) einhalten, reduziert sich die Förderung um 20 %

Auf der Website der Sanierungsoffensive finden Sie eine Liste der förderungsfähigen Heizungssysteme.

Wärmepumpe

  • Einhaltung der EHPA-Gütesiegelkriterien
  • das eingesetzte Kältemittel darf den GWP-Wert 750 nicht überschreiten
  • für Wärmepumpen mit GWP zwischen 150 und 750 reduziert sich die Förderung um 20 % (Monoblock-Wärmepumpen ≤ 50 kW und Split-Wärmepumpen ≤ 12 kW)
  • Monoblock-Wärmepumpen ≤ 50 kW und Split-Wärmepumpen ≤ 12 kW mit GWP > 150 dürfen gemäß F-Gase-Verordnung ausschließlich bis spätestens 01.01.2027 in Verkehr gebracht worden sein
  • maximale Vorlauftemperatur des Wärmeabgabesystems von 55 °C
  • bei Ein-/Zweifamilienhäusern sind nur Wärmepumpen < 100 kW förderungsfähig

Auf der Website der Sanierungsoffensive finden Sie eine Liste der förderungsfähigen Heizungssysteme.

Thermische Solaranlage (Bonus)

  • Errichtung gleichzeitig mit Heizsystem
  • Bruttokollektorfläche mindestens 6 m²
  • Lieferant der Kollektoren mit Gütesiegel (Verband Austria Solar, Umweltzeichen, „Solar Keymark"-Richtlinie)

Tiefenbohrung/Brunnen (Bonus)

  • Neuerrichtung einer Erdsonde (Tiefenbohrung) oder eines Brunnens bei gleichzeitigem Einbau einer zentralen Sole-Wasser- oder Wasser-Wasser-Wärmepumpe

Förderhöhe

Ersatz des fossilen Heizungssystems durch maximale Förderung
Klimafreundliche oder hocheffiziente Nah-/Fernwärme 4.000 Euro
Wärmepumpe (Luft-Wasser, Sole-Wasser, Wasser-Wasser) 5.000 Euro
Holzzentralheizung (Hackgut, Stückholz, Pellets) 6.000 Euro

Zuschlagsmöglichkeiten

  • Bonus Thermische Solaranlage: + 2.500 Euro
  • Bonus Tiefenbohrung/Brunnen (nur bei Sole-Wasser- und Wasser-Wasser-Wärmepumpen): + 5.000 Euro

Einreichverfahren in zwei Schritten

Schritt 1: Registrierung

Die Registrierung erfolgt ausschließlich online unter www.sanierungsoffensive.gv.at

  • Registrierung ab 02.11.2026 möglich
  • Registrierung bis 31.12.2026 (solange Budgetmittel vorhanden)
  • Registrierung mit aktiver ID Austria oder hochgeladener Kopie eines amtlichen Lichtbildausweises
  • Registrierungsbestätigung per E-Mail mit Zugangsdaten nach Abschluss der Registrierung
  • Förderungsbudget ist 9 Monate für Sie reserviert

Notwendige Unterlagen bei Registrierung:

  • Angaben zur antragstellenden Person (Vorname, Nachname, Geburtsdatum, Postadresse, E-Mail, Telefonnummer)
  • Angaben zum Heizungstausch (Art der Maßnahme und Kosten)
  • Angabe des ausführenden Unternehmens (vorläufig, Änderungen vorbehalten)
  • Energieberatungsprotokoll des jeweiligen Bundeslandes (Die Energieberatung kann vor Ort, per Telefon oder auf digitalem Weg erfolgen.)

Schritt 2: Antragstellung

Die Antragstellung muss innerhalb von 9 Monaten nach Registrierung erfolgen.

  • Antragstellung ausschließlich online über die Online-Plattform (Zugangsdaten in der Registrierungsbestätigung)
  • Die Heizung muss zu diesem Zeitpunkt fertig installiert und abgerechnet sein.
  • Gefördert werden Lieferungen und Leistungen ab 07.10.2026

Notwendige Unterlagen bei Antragstellung:

  • Endabrechnungsformular (ausgefüllt und unterfertigt)
  • Alle Rechnungen für den Tausch des Heizungssystems und für etwaige Zuschläge (Rechnungen müssen auf die antragstellende Person ausgestellt sein)

Auszahlung:

Nach Prüfung der Antragsunterlagen durch die KPC und Genehmigung durch den zuständigen Bundesminister erfolgt die Auszahlung der Förderung.

Wichtige Hinweise

  • Sämtliche vorhandenen Heizsysteme, die mit fossilen Brennstoffen betrieben werden, sind außer Betrieb zu nehmen und müssen stillgelegt und fachgerecht entsorgt werden.
  • Ist die Entsorgung von Brennstofftanks nicht möglich, müssen diese entleert, gereinigt und verplombt werden.
  • Die Heizungsanlage muss von einer Fachkraft fachgerecht und normgerecht installiert werden.
  • Anlagen, die in Eigenregie errichtet werden, sind von der Förderungsaktion ausgeschlossen.
  • Rechnungen müssen auf die antragstellende Person ausgestellt und von dieser bezahlt worden sein.
  • Die überwiegende private Wohnnutzung des Gebäudes (mehr als 50 % der beheizten Bruttogrundfläche) ist Voraussetzung.
  • Die Kombination mit Landesförderungen ist möglich.
  • Sämtliche in Anspruch genommenen Förderungen dürfen die Investitionskosten des Projekts nicht übersteigen.

Deatillierte Informationen zum Kesseltausch 2026 (Neuauflage ab 02.11.2026) finden Sie auf der Website der Sanierungsoffensive und im entsprechenden Infoblatt.
 

Bundesförderung: Kesseltausch 2027 (ab 04.01.2027)

Der Austausch von fossilen Heizungssystemen (Öl, Gas, Kohle/Koks-Allesbrenner, Elektrospeicherofen) durch klimafreundliche Alternativen (Nah-/Fernwärme, Holzzentralheizungen mit Hackgut, Stückholz oder Pellets, Wärmepumpen) für Ein- und Zweifamilienhäuser sowie für Reihenhäuser wird auch 2027 wieder aus Bundesmitteln gefördert.

Allgemeines in Kürze

Die wichtigsten Eckdaten

  • einmaliger, nicht rückzahlbarer Investitionskostenzuschuss in Form einer Pauschale unter Berücksichtigung möglicher Zuschläge
  • keine Einkommensprüfung
  • kein Hauptwohnsitz am Standort des Heizungstausches erforderlich (für einkommensschwache oder förderungswürdige Haushalte gelten gesonderte Bestimmungen)
  • kein Mindestalter der fossilen Bestandsheizung
  • gefördert werden Lieferungen und Leistungen ab Antragstellung
  • Antragstellung ab 04.01.2027 möglich
  • Anträge können gestellt werden solange Budgetmittel vorhanden sind, längstens jedoch bis 31.12.2027
  • Endabrechnung spätestens 9 Monate nach Genehmigung

Was wird gefördert?

Gefördert wird ein neues Zentralheizungssystem, das eine fossile Heizungsanlage (insbesondere Öl, Gas, Kohle oder Koks) ersetzt. Sämtliche fossile Heizsysteme sind außer Betrieb zu nehmen und müssen stillgelegt und fachgerecht entsorgt werden. Für die verschiedenen Systeme gelten die nachfolgenden Bedingungen.

Technische Anforderungen

Klimafreundlicher oder hocheffizienter Nah-/Fernwärmeanschluss

  • zumindest 50 % der Energie aus erneuerbaren Quellen bzw. 75 % der Wärme aus Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen oder 50 % einer Kombination dieser Energien/Wärmen

Der Anschluss an Nah-/Fernwärmenetze hat Vorrang. Holzheizungen und Wärmepumpen werden nur gefördert, wenn:

  • keine Anschlussmöglichkeit an ein Fern-/Nahwärmenetz vorhanden ist oder
  • der Anschluss aus technischen Gründen nicht möglich oder
  • aus wirtschaftlichen Gründen nicht zumutbar ist (Investitionskosten für das Alternativsystem mind. 25 % unter den Kosten des Fernwärmeanschlusses)

Holzzentralheizungsgerät (Hackgut, Stückholz, Pellets)

  • Einhaltung der Emissionsgrenzwerte der Umweltzeichenrichtlinie UZ37 (2025) im Volllastbetrieb
  • Kesselwirkungsgrad mindestens 85%
  • Gerät muss mindestens der Energieeffizienzklasse A+ entsprechen
  • bei Ein-/Zweifamilienhäusern sind nur Kessel < 100 kW förderungsfähig

Auf der Website der Sanierungsoffensive finden Sie eine Liste der förderungsfähigen Heizungssysteme.

Wärmepumpe

  • Einhaltung der EHPA-Gütesiegelkriterien
  • das eingesetzte Kältemittel darf den GWP-Wert 750 nicht überschreiten
  • um 20% reduzierte Förderung für Wärmepumpen mit GWP zwischen 150 und 750 (Monoblock-Wärmepumpen ≤ 50 kW und Split-Wärmepumpen ≤ 12 kW)
  • maximale Vorlauftemperatur des Wärmeabgabesystems von 55 °C
  • bei Ein-/Zweifamilienhäusern sind nur Wärmepumpen < 100 kW förderungsfähig

Auf der Website der Sanierungsoffensive finden Sie eine Liste der förderungsfähigen Heizungssysteme.

Thermische Solaranlage

  • Errichtung gleichzeitig mit Heizsystem
  • Bruttokollektorfläche mindestens 6 m²
  • Lieferant der Kollektoren mit Gütesiegel (Verband Austria Solar, Umweltzeichen, „Solar Keymark"-Richtlinie)

Tiefenbohrung/Brunnen

  • Neuerrichtung einer Erdsonde (Tiefenbohrung) oder eines Brunnens bei gleichzeitigem Einbau einer zentralen Sole-Wasser- oder Wasser-Wasser-Wärmepumpe

Förderhöhe

Ersatz des fossilen Heizungssystems durch maximale Gesamtförderung
Klimafreundliche oder hocheffiziente Nah-/Fernwärme 4.000 Euro
Wärmepumpe (Luft-Wasser, Sole-Wasser, Wasser-Wasser) 5.000 Euro
Holzzentralheizung (Hackgut, Stückholz, Pellets) 6.000 Euro

Zuschlagsmöglichkeiten

  • Bonus Thermische Solaranlage: + 2.500 Euro
  • Bonus Tiefenbohrung/Brunnen (nur bei Sole-Wasser- und Wasser-Wasser-Wärmepumpen): + 5.000 Euro

Antragstellung

Notwendige Unterlagen

  • persönliche Daten (ID Austria oder Ausweiskopie erforderlich)
  • geplante Maßnahmen samt Kosten
  • Angabe des ausführenden Unternehmens (vorläufig, Änderungen vorbehalten)
  • optional: unterzeichnete Vollmacht
  • Energieberatungsprotokoll des jeweiligen Bundeslandes

Vertragsannahme

Nach Genehmigung erhalten Sie den Förderungsvertrag. Dieser ist innerhalb von 4 Wochen anzunehmen. Gemeinsam mit der Annahmeerklärung ist zu bestätigen, dass für die beantragte Maßnahme eine Auftragsbestätigung vorliegt. Hierfür ist auch die Unterschrift des ausführenden Unternehmens erforderlich.

Endabrechnung

Notwendige Unterlagen

  • Endabrechnungsformular Kesseltausch EFH 2027 (ausgefüllt und unterfertigt)
  • Bestätigung der ausführenden Firmen
  • alle Rechnungen für den Tausch des Heizungssystems und für etwaige Zuschläge
  • Zahlungsnachweise zu den übermittelten Rechnungen

Die Endabrechnung muss innerhalb von 9 Monaten nach Genehmigung erfolgen.

Deatillierte Informationen zum Kesseltausch 2027 finden Sie auf der Website der Sanierungsoffensive und im entsprechenden Infoblatt.

Soziale Zusatzförderung

Die soziale Zusatzförderung wird im Rahmen des Klima-Sozialfonds (KSF), einem EU-Finanzierungsinstrument zur Unterstützung einkommensschwacher Haushalte gewährt.

Hinweis: Die Bestimmungen zur sozialen Zusatzförderung stehen unter dem Vorbehalt der Genehmigung des österreichischen Klima-Sozialplans durch die Europäische Kommission. Änderungen der dargestellten Förderungsbedingungen, Förderungsbeträge und Verfahrensbestimmungen bleiben daher bis zum Aktionsstart vorbehalten.

Wer kann einreichen?

Antragsberechtigt sind alle natürlichen Personen, die Eigentümerinnen oder Eigentümer eines Ein-, Zweifamilien- oder Reihenhauses sind.

Besondere Bestimmungen

  • Die ORF-Beitrags Service GmbH (OBS) prüft die Unterstützungswürdigkeit gemäß dem Energiearmuts-Definitions-Gesetz (EnDG).
  • Es wird zwischen einkommensschwachen und förderungswürdigen Haushalten unterschieden.
  • Als Nachweis gilt ausschließlich der OBS-Bescheid gemäß EnDG (muss zum Zeitpunkt der Antragstellung gültig sein).

Förderungshöhe für förderungswürdige Haushalte

Die Förderungshöhe kann bis zu 100 % der förderungsfähigen Kosten betragen, ist jedoch mit der jeweiligen technologiespezifischen Maximalförderung begrenzt:

Technologie maximale Gesamtförderung
Klimafreundliche oder hocheffiziente Nah-/Fernwärme 6.000 Euro
Wärmepumpe (Luft-Wasser, Sole-Wasser, Wasser-Wasser) 7.500 Euro
Holzzentralheizung (Hackgut, Stückholz, Pellets) 9.000 Euro

Zuschlagsmöglichkeiten

  • Bonus Thermische Solaranlage: + 2.500 Euro
  • Bonus Tiefenbohrung/Brunnen (nur bei Sole-Wasser- und Wasser-Wasser-Wärmepumpen): + 5.000 Euro

Förderungshöhe für einkommensschwache Haushalte

Die Förderungshöhe kann bis zu 100 % der förderungsfähigen Kosten betragen, ist jedoch mit der jeweiligen technologiespezifischen Maximalförderung begrenzt:

Technologie maximale Gesamtförderung
Klimafreundliche oder hocheffiziente Nah-/Fernwärme 28.469 Euro
Luft-Wasser-Wärmepumpe 29.615 Euro
Sole-Wasser- oder Wasser-Wasser-Wärmepumpe 39.480 Euro
Pellets- oder Hackgutkessel 36.180 Euro
Stückholzkessel 30.055 Euro

Antragstellung

Notwendige Unterlagen

  • persönliche Daten (ID Austria oder Ausweiskopie erforderlich)
  • Meldezettel der antragstellenden Person
  • Grundbuchsauszug, der die aktuellen Einkommensverhältnisse abbildet
  • geplante Maßnahmen samt Kosten
  • Angabe des ausführenden Unternehmens (vorläufig, Änderungen vorbehalten)
  • optional: unterzeichnete Vollmacht
  • Energieberatungsprotokoll des jeweiligen Bundeslandes

Vertragsannahme

Nach Genehmigung erhalten Sie den Förderungsvertrag. Dieser ist innerhalb von 4 Wochen anzunehmen. Gemeinsam mit der Annahmeerklärung ist zu bestätigen, dass für die beantragte Maßnahme eine Auftragsbestätigung vorliegt. Hierfür ist auch die Unterschrift des ausführenden Unternehmens erforderlich.

Endabrechnung

Notwendige Unterlagen

  • Endabrechnungsformular Kesseltausch EFH 2027 (ausgefüllt und unterfertigt)
  • Bestätigung der ausführenden Firmen
  • alle Rechnungen für den Tausch des Heizungssystems und für etwaige Zuschläge
  • Zahlungsnachweise zu den übermittelten Rechnungen

Die Endabrechnung muss innerhalb von 9 Monaten nach Genehmigung erfolgen.

Deatillierte Informationen zur Sozialen Zusatzförderung finden Sie auf der Website der Sanierungsoffensive und im entsprechenden Infoblatt.

Landesförderung für den Heizungstausch und für thermische Solaranlagen

Im Rahmen der Förderung Eigenheimsanierung wird für Sanierungsmaßnahmen ein Annuitätenzuschuss von 4 % der förderungsfähigen Kosten als Zuschuss zu einem Sanierungsdarlehen gewährt.

Für die Umstellung auf hocheffiziente alternative Heiz- und Warmwassersysteme und die Errichtung von thermischen Solaranlagen werden Zusatzpunkte vergeben, die die förderungsfähigen Kosten und damit die Förderung des gesamten Sanierungsprojektes erhöhen.

Folgende Punkte werden vergeben:

  Punkte
Pelletsheizung 15
Hackgutzentralheizung 15
Stückholzkessel 15
Heizeinsatz mit Pufferspeicher 15
Anschluss an biogene Fernwärme 15
Sole/Wasser-Wärmepumpe 15
Wasser/Wasser-Wärmepumpe 15
Luft/Wasser-Wärmepumpe 15
Direktverdampfer 15
Umstieg von dezentralen auf zentrale Anlagen 5
Umstieg von fossiler auf erneuerbare Energie 5
Solaranlage > 4 m² 10
Solaranlage > 10 m² 15

Links

Förderungen kombinieren

Förderungen werden oft kombiniert. Am häufigsten ist dies bei Kombinationen von Landes- und Bundesförderungen der Fall. Zusätzlich bieten viele Gemeinden eigene Förderungen an, die hier nicht behandelt werden. Ob eine Kombination möglich ist, hängt einerseits von den Förderbestimmungen und andererseits von Ihrer persönlichen Situation ab. Eine individuelle Beratung hilft Ihnen, alle relevanten Förderungen kennenzulernen und zu beantragen.

Hinweis:
Die genannten Inhalte stellen eine kompakte Zusammenfassung der Förderungen für Privathaushalte in NÖ dar. Aufgrund der Kurzdarstellung kann nicht auf alle Fördervoraussetzungen eingegangen werden. Die Informationen werden regelmäßig aktualisiert. Bitte beachten Sie jedoch, dass sich Förderungen kurzfristig ändern können. Letztgültige Informationen erhalten Sie bei den Förderstellen.

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