Energie- und Umweltagentur des Landes Niederösterreich
Energieberatung Niederösterreich

Förderungen für Heizen, Solar & Photovoltaik

Land NÖ und Bundesregierung fördern klimafreundliche Heizsysteme - besonders wenn sie Öl- und Gasheizungen ersetzen. Auch die Nutzung von Sonnenenergie wird gefördert.

Kamin mit Holz und Pellets

Raus aus dem Öl - Förderung

(Stand Feb. 2021)

Tauschen Sie jetzt den alten Ölkessel und sichern Sie sich die Förderung. Gefördert wird die Umstellung eines fossilen Heizungssystems auf eine klimafreundliche Heizung. Das ist in erster Linie der Anschluss an eine hocheffiziente Nah-/Fernwärme. Ist das nicht möglich, wird der Umstieg auf eine Holzzentralheizung oder eine Wärmepumpe gefördert.

Raus aus dem Öl wird vom Land NÖ (aktuell bis 12/2022) gefördert mit Direktzuschuss bis 3.000 Euro, max. 20% der Kosten.

Das Ansuchen zur Landesförderung Niederösterreich kann bis 31. Dezember 2022 online gestellt werden, wobei es erst nach Fertigstellung und Inbetriebnahme der Heizungsanlage eingebracht werden kann.

Die (Bundes-)Förderungsaktion wird 2021/2022 fortgesetzt. Gefördert wird der Anschluss an Nah- und Fernwärme sowie der Umstieg auf Holzzentralheizung oder Wärmepumpe. Bis zu 5.000 Euro bzw. max 35% der förderungsfähigen Kosten, können für den Ersatz eines fossilen Heizsystems durch eine klimafreundliche Technologie im privaten Wohnbau (Ein-/Zweifamilien- oder Reihenhaus) abgeholt werden. Einreichen können ausschließlich Privatpersonen. Gefördert werden Leistungen, die ab 01.01.2021 erbracht wurden. Anträge, bei denen die Heizung vor dem 01.01.2021 geliefert wurde, können nicht gefördert werden.

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Förderung Holzheizung

(Stand Jän. 2021)

Diese Aktion fördert neu installierte Pellet- und Hackgutzentralheizungsgeräte, die eine bestehende Holzheizung ersetzen. Auch zusätzliche Pelletkaminöfen werden gefördert. Die vorhandene Heizung muss ein Baujahr vor 2006 aufweisen.

Pellet- und Hackgutzentralheizung 35 % der förderungsfähigen Investitionskosten, max. 800 Euro
Pelletkaminofen 35 % der förderungsfähigen Investitionskosten, max. 500 Euro

Anträge können bis zur Ausschöpfung des Förderkontingents gestellt werden, bis längstens zum 31.03.2021.

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Förderung von thermischen Solaranlagen

(Stand Jän. 2021)

Die Aktion des Klima- und Energiefonds der Bundesregierung fördert neu installierte thermische Solaranlagen zur Warmwasserbereitung und Beheizung von Wohngebäuden. Das Gebäude, welches durch die Solaranlage versorgt wird, muss älter als 15 Jahre sein (Baubewilligung vor 2006). Eine Mindestgröße der Anlage von 4 m2 und die Einhaltung von Qualitätskriterien sind Voraussetzung.

Die Förderung im Jahr 2020 ist ein pauschaler, einmaliger Investitionskostenzuschuss in der Höhe von 700 Euro, maximal 35 % der förderfähigen Investkosten.

Anträge können bis zur Ausschöpfung des Förderkontingents gestellt werden, bis längstens 31.03.2021.

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2 Vakuum-Solarpaneele am Dach für die solare Warmwasserbereitung.

Förderung Photovoltaik

(Stand Aug. 2021)

Für neu errichtete Photovoltaikanlagen stehen verschiedene Fördermöglichkeiten zur Verfügung:

  1. Investitionszuschuss vom Klima- und Energiefonds für private Anlagen
  2. Förderung von Ökostromanlagen durch die Abwicklungsstelle für Ökostrom AG (OeMAG)

1. Investitionszuschuss Klima- und Energiefonds

Im Rahmen dieser Förderungsaktion werden neu errichtete Photovoltaik-Anlagen vom Klima- und Energiefonds gefördert (neu bis 50 Kilowattpeak).
Zu berücksichtigen ist, dass die Förderung Photovoltaik andere Bundes- oder Landesförderung ausschließt. Die Kombination von zwei Förderungen ist nicht möglich. Förderung abhängig der Budgetmittel bis längstens 31.12.2022

Förderhohe variiert nach Anlagengröße und Einbauform (Leitfaden Photovoltaik, PDF)

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2. Förderung Ökostromanlagen durch die OeMAG

Die Förderung für Photovoltaikanlagen und Stromspeicher wird gemäß § 27a Ökostromgesetz (PV-FRL 2020) geregelt.

2a) Die Tarifförderung für Photovoltaikanlagen wird im Jahr 2021 vergeben als Kombination aus:

  • Einmalzuschuss: max. 250 €/kWp, max. 30% der Errichtungskosten
  • Erhöhter Einspeisetarif: 7,06 Cent/kWh, 13 Jahre Förderlaufzeit

Beide Teile der Förderung können nur in Kombination beantragt werden.
Die Antragstellung ist ab 12.01.2021 auf der Homepage der OeMAG möglich.

2b) Die Investitionszuschüsse 2021 betragen

  • Photovoltaikanlage bis 100 kWp: max. 250 €/kWp, max. 30% der Errichtungskosten
  • Photovoltaikanlage >100 bis 500 kWp: max. 200 €/kWp, max. 30% der Errichtungskosten
  • Stromspeicher bis 50 kWh: max. 200 €/kWp, max. 30% der Errichtungskosten

Die Antragstellung für Investitionszuschüsse gemäß § 27a ÖSG 2012 für Photovoltaik-Anlagen und Stromspeicher ist auf der OeMAG-Homepage möglich.

Die Förderstelle hat einen Vergleich (PDF aus 2020) zwischen Tarifförderung und Investitionszuschüssen zum Download bereitgestellt.

Anträge können bis zur Ausschöpfung des Förderkontingents gestellt werden.

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Förderungen kombinieren

Förderungen werden oft kombiniert. Am häufigsten ist dies bei Kombinationen von Landes- und Bundesförderungen der Fall. Zusätzlich bieten viele Gemeinden eigene Förderungen an, die hier nicht behandelt werden. Ob eine Kombination möglich ist, hängt einerseits von den Förderbestimmungen und andererseits von Ihrer persönlichen Situation ab. Eine individuelle Beratung hilft Ihnen, alle relevanten Förderungen kennenzulernen und zu beantragen. Bei der Energieberatung NÖ erhalten Sie eine individuelle Beratung zur Umsetzung ihres Neubau – oder Sanierungsprojekts sowie den dazu möglichen Förderungen. Die Beratung erfolgt firmenunabhängig und kostenlos - nutzen Sie das Angebot.

Hinweis:
Die genannten Inhalte stellen eine kompakte Zusammenfassung der Förderungen für Privathaushalte in NÖ dar. Aufgrund der Kurzdarstellung kann nicht auf alle Fördervoraussetzungen eingegangen werden. Die Informationen werden regelmäßig aktualisiert. Bitte beachten Sie jedoch, dass sich Förderungen kurzfristig ändern können. Letztgültige Informationen erhalten Sie bei den Förderstellen.

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